Adelt mit Astra geimpft. Abgeordneter möchte für Vertrauen werben.

31. März 2021

„Ja, ich habe mich impfen lassen und ja, mir geht es gut!“ Das macht der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt deutlich, der kürzlich im Rahmen des Hausarzt-Modelles bei Dr. Helmut Voit in Naila seine erste Impfung als Risikopatient der Priorisierungsgruppe 2 mit dem Impfstoff AstraZeneca erhalten hat.

Astraadelt
SPD-Abgeordneter Adelt bei der Impfung in der Praxis von Dr. Helmut Voit in Naila. "Mir ist wichtig, dass die Menschen keine Angst haben, sich impfen zu lassen!"

Der Politiker macht seine Impfung angesichts der Turbulenzen um AstraZeneca öffentlich:

„Erst hieß es, eine Impfung von über 65jährigen wird nicht empfohlen. Jetzt heißt es, unter 60jährige dürfen ihn nicht bekommen. Dass da die Verunsicherung und Skepsis groß ist kann ich nachvollziehen. Für mich steht dennoch fest, dass ich den deutschen und europäischen Mechanismen vertraue. Sei es die Ständige Impfkommission, dass für Impfstoffe zuständige Paul-Ehrlich-Institut oder die für die Zulassung von Impfstoffen in der EU zuständige Europäische Arzneimittelagentur EMA, die ihres Zeichens als besonders streng gilt – ich vertraue darauf, dass bei uns kein Schund zugelassen wird. Für mich war daher immer klar, sobald ich an der Reihe bin, lass ich mich impfen – egal um welchen Impfstoff gegen Covid-19 es sich am Ende handelt. Genau deshalb möchte ich damit an die Öffentlichkeit gehen und einfach um Vertrauen werben. Natürlich lässt sich ein gewisses Restrisiko nicht ausschließen – aber im Vergleich zu einer Corona-Erkrankungen und den damit verbundenen möglichen Gefahren ist aus meiner Sicht die Impfung klar vorzuziehen. Mir ist es wichtig, dass die Menschen keine Angst haben, sich impfen zu lassen!“

Adelt begrüßt in diesem Zusammenhang, die jüngste Ankündigung, dass die Hotspots im bayerischen Grenzgebiet zusätzlich mehr Impfstoff erhalten. Er werde genau hinschauen, ob die versprochenen Mengen auch vor Ort ankommen. „Nur mit Impfungen und einem langen Atem kommen wir aus dieser Misere wieder raus.“