Adelt und Aures informieren sich bei Hofer Polizei

30. August 2018

Vor kurzem statteten die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Inge Aures und Klaus Adelt gemeinsam mit dem Münchberger Bürgermeister Christian Zuber der Polizeiinspektion Hof einen Besuch ab, um sich über die Arbeit der Polizeibeamten vor Ort zu informieren.

„Wir halten es für wichtiger, dass die Polizei in der Fläche personell verstärkt wird, anstatt sie dort zu bündeln, wo es nicht braucht“, erklärte Adelt mit Blick auf die neu geschaffene Grenzpolizei und die Reiterstaffeln. Dem stimmte Inge Aures zu. „Jedes Jahr aufs Neue stelle ich Anfragen zur Personalsituation bei der Polizei und nerve damit die Staatsregierung. Des is mir aber wurschd, ich hak‘ da solange nach, bis es besser wird.“ Und dass es in Hof besser sein könnte, zeigt schlussendlich auch die Statistik: Demnach sollten 125 Polizeibeamte vor Ort sein, tatsächlich verfügbar stehen aber nur 86, so Inge Aures.

Geht es nach Inspektionsleiter Klaus Weich lassen sich diese Zahlen so zwar nicht 1:1 interpretieren, die Tatsache aber, dass vor Ort noch mehr Polizeibeamte gebraucht werden könnten, verschweigt er nicht: „100 Beamte wären schon wünschenswert“, findet Weich.

Unterdessen fragte sich Landtagsabgeordneter Klaus Adelt, wo die ganzen neuen Polizisten geblieben sind. Seit Jahren werde verkündet, dass mehr neue Polizisten eingestellt würden, doch wenn man genau hinschaut, sucht man diese vergebens: „2010 lag die verfügbare Personalstärke im Polizeipräsidium Oberfranken bei 1969 Beamten, 2018 seien es 2029 gewesen. „Das sind 60 Beamte in acht Jahren für 29 Dienststellen und ein Präsidium – gerade viel ist das nicht“, konstatiert Adelt.

Unabhängig von der Personalsituation konnte der Hofer Polizeichef den Politikern aber gute Zahlen vorlegen. Ob Aufklärungsquote oder Kriminalitätsstatistik – die Arbeit der Hofer Polizei kann sich sehen lassen. Das fanden schlussendlich auch die Abgeordneten: „Auf die Hofer Polizei ist Verlass – ohne Wenn und Aber“, befand Klaus Adelt.