Florian Pronold lobt „großartiges Konzept“

08. Oktober 2018

Staatssekretär besichtigt die Baustelle des neuen Sport- und Freizeitzentrum am Eisteich

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Klaus Adelt besuchte der parlamentarische Staatssekretär im Umweltministerium Florian Pronold Hof, um sich über die Baufortschritte des Neues Sport- und Freizeitzentrum „Am Eisteich“ ein Bild zu machen. Das Hofer Mega-Bauprojekt wurde maßgeblich durch das Bundesprogramm "Sanierung Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen“ finanziert, dass in der letzten Legislaturperiode noch in der Verantwortung von Staatssekretär Pronold stand als Bauen und Wohnen noch Bestandteil des Umweltressorts war. Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner begrüßte eingangs den Besuch aus Berlin und freute sich, dass ein Staatssekretär sich einmal einen Eindruck darüber verschafft, wie die Mittel vor Ort verwendet werden.

Pronold
Staatssekretär Pronold macht sich ein Bild von der Baustelle. V.l.n.r: Florian Pronold, MdB, Sportbürgermeister Florian Strößner, Stadtrat Jörg Mielentz, OB Dr. Harald Fichtner und Landtagsabgeordneter Klaus Adelt.

Pronold bedankte sich für den herzlichen Empfang und erläuterte, dass das Programm damals massiv überzeichnet gewesen sei, allein für alle Anträge aus Bayern habe die zur Verfügung gestandene Summe nicht ausgereicht. „Da hat man gesehen wie groß der Investitionsstau in den Städten wirklich ist.“ Angesichts dessen habe ihm vor allem die letztlich erfolgreiche Hartnäckigkeit des in Hof für Sport zuständigen Bürgermeisters Florian Strößner beeindruckt. „Mindestens fünf Mal hat der Florian angerufen, um für Hof zu werben und sich über den Sachstand zu erkundigen.“ Der freute sich über das Lob und noch mehr über die letztendliche Förderzusage von vier Millionen Euro, ohne die das im Entstehen begriffene Sport- und Freizeitzentrum nicht Zustandekommen gekommen wäre. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass der alte Eisteich grundlegend saniert hätte werden müssen, sich die Stadt das aber nicht leisten konnte. Ohne die Berliner Finanzspritze hätte es seit letztem Winter keinen Eissport mehr in Hof gegeben – und dass ohne eine entsprechende Alternative. Das hier jetzt etwas „ganz Neues entsteht, dass es so in Hof noch nie gegeben hat“, darauf ist Strößner sichtlich stolz.

Das zeigt sich spätestens bei der Führung durch die Baustelle. Matthias Scheffler von der Planungsgemeinschaft Eisteich erläuterte beim Rundgang durch die Eishalle die städtebauliche Bedeutung des Projektes: Das Grundstück rücke, so der Architekt, als neues Scharnier zwischen Innenstadt, Theresienstein, Saaleauen und Hochschulviertel in den Mittelpunkt und das ist „städtebaulich betrachtet einfach großartig“.

Davon zeigten sich auch die Baustellenbesucher beeindruckt. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man vor Ort sehen kann, dass der Bund behilflich sein darf, wenn großartige Ideen und Konzepte vor Ort wie hier in Hof umgesetzt werden“, findet Pronold. Dem pflichtet auch Klaus Adelt bei: „Hier ist jeder einzelne Euro gut investiert. Für Hof und die ganze Region."

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