Fahrplanwechsel: Adelt wendet sich an BEG-Chef Niggl.

14. Dezember 2017

Hof/München. Was hat München mit Rothenbürg zu tun? In beiden Fällen schauen die Fahrgäste seit dem Fahrplanwechsel in die Röhre. Während in dem Selbitzer Ortsteil weitere Bedarfshalte gestrichen wurden, um Zeit einzusparen, die an anderer Stelle benötigt wird, haben die Fahrgäste auf der Strecke Hof-München mit schlechteren Verbindungen und Verspätungen zu kämpfen.

Der Hofer Landtagsabgeordnete Klaus Adelt hat sich deshalb in einem Schreiben an den Chef der Bayerischen Eisenbahngesellschaft BEG, Dr. Johann Niggl gewandt. Der SPD-Politiker vermutet nämlich, dass „zugunsten der Durchbindung nach Prag seitens der BEG an anderer Stelle Leistungen eingespart wurden.“ Ein verkehrspolitisches Nullsummenspiel auf Kosten des Bahnstandortes Hof, der aus Sicht Adelts zunehmend zum „Restzipfelbahnhof“ verkommt.

Der Abgeordnete fordert Niggl in dem Schreiben auf, ein weiteres Ausdünnen des Netzes in der Region zu verhindern und dafür Sorge zu tragen, die Verschlechterungen auf den Linien Hof-München und Hof-Bad Steben rückgängig zu machen.

Schreiben an BEG-Chef Dr. Niggl (PDF, 111 kB)

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