Bayernweites Weihnachtsmarkt-Aus: SPD fordert: Schnelle Hilfen statt Prüfaufträge.

19. November 2021

Abgeordneter Klaus Adelt mahnt: „Statt Weihnachtsglanz wird es sonst zappenduster!“

„Die Buden sind aufgebaut, die Standgebühren entrichtet und die Warenlager voll. Die Absage ist angesichts der steigenden Inzidenzen nachvollziehbar, für die Schausteller und Marktkaufleute ist das jedoch ein Schlag ins Gesicht“, kommentiert der SPD-Landtagsabgeordneter Klaus Adelt das bayernweite Verbot von Christkindl- und Weihnachtsmärkten durch die Staatsregierung.

„Viele kleine familiengeführte Unternehmen sind in Vorleistung gegangen und stehen jetzt vor den Scherben ihrer Existenz. Es gibt nach zwei Jahren Pandemie keine Reserven mehr, nichts auf der hohen Kante. All das was noch übrig war, wurde in die Vorbereitungen, Planungen und Durchführung der Weihnachtsmärkte investiert“, erläutert der fachpolitische Sprecher für Volksfeste. Die Ankündigung Söders neben den Bundmitteln nun auch eigene bayerische Überbrückungshilfen zu prüfen, reicht dem SPD-Politiker nicht aus: „Die Liquiditätsengpässe sind jetzt da. Jetzt braucht es echte schnelle und unbürokratische Hilfen und keine Prüfaufträge!“ Adelt ist sich sicher: Würden die Hilfen nicht in der gebotenen Eile kommen, werden viele Weihnachtsmärkte, wie wir sie kennen und schätzen, vielerorts der Vergangenheit angehören. „Statt Weihnachtsglanz wird es dann zappenduster!“, warnt der Abgeordnete. Denn nicht nur für die Schausteller, sondern auch für die Kommunen und den innerstädtischen Einzelhandel seien die Märkte als wichtiger Frequenzbringer von nicht zu unterschätzender Bedeutung.

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