Adelt jetzt auch Mitglied im „Personalausschuss des Freistaates“

27. April 2022

Bis zum Ende der Legislatur wird der Hofer SPD-Abgeordnete Klaus Adelt in zwei Ausschüssen mitarbeiten. Neben dem Innenausschuss vertritt der Selbitzer die SPD-Landtagsfraktion als Mitglied im Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes künftig auch die Interessen der Angestellten und Beamten des Freistaates. Bis dato war Arif Tasdelen für die SPD im Ausschuss, der nun aber für die Sozialdemokraten in den 2. NSU-Untersuchungsausschuss gehen wird.

Der größte Arbeitgeber in Bayern ist der Freistaat selbst. Sei es verbeamtet oder angestellt – weit über 300.000 Menschen arbeiten beim und für den Freistaat. Sie alle haben mit dem Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes einen zentralen Ansprechpartner im Parlament. Das ist einmalig in Deutschland. Er befasst sich beispielsweise mit Fragen des Beamten-, Tarif- und Dienstrechts, mit Besoldungs- und Versorgungsangelegenheiten oder kümmert sich um die Belange der Inklusion und Gleichstellung im öffentlichen Dienst, Ausbildung, Digitalisierung und Fachkräftegewinnung.

Für Klaus Adelt ein wichtiges Gremium. Die Beamten und Beschäftigten des Freistaates seien „das Rückgrat des Staates“, findet der Abgeordnete. Deren Belange zu vertreten und den Freistaat als attraktiven Arbeitgeber in Zeiten der Digitalisierung weiterzuentwickeln ist wichtig: „Wir steuern auf einen massiven Fachkräftemangel zu, der auch vor der Verwaltung keinen Halt macht. Es wichtig, dass der öffentliche Dienst mit der freien Wirtschaft mithalten kann. Dabei spielen flexible Arbeitszeitmodelle ebenso eine Rolle wie eine attraktive Vergütung und Weiterbildungsmöglichkeiten“, weiß Adelt, der als langjähriger Bürgermeister selbst viele Jahre einer Verwaltung vorstand. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe!“, so der SPD-Politiker.

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