„Besser spät als nie.“ – Adelt freut sich über parteiübergreifenden Konsens bei Mindestabständen

06. März 2016 | Energiepolitik

Hof – „Besser spät als nie“ kommentiert der Hofer SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt den Umstand, dass das Heimatministerium und der örtliche CSU-Landtagsabgeordnete mittlerweile auch Mindestabstandsregeln beim Bau von Starkstromleitungen befürworten. „Es ist schön, wenn es jetzt parteiübergreifend Konsens ist Mindestabstandsregeln für Stromtrassen endlich in den Landesentwicklungsplan mit aufzunehmen.“

Allerdings liegt die Urheberschaft dieses Vorschlags gewiss nicht bei der CSU. Adelt erinnert daran, dass es die CSU war, die in ihrem Energiekonzept ‚Energie Innovativ‘ die Beschleunigung des Netzausbaus gefordert hat, dass es die CSU war, die auf Bundesebene in der letzten Legislaturperiode die Einführung einer Mindestabstandsregelung verhinderte und im Februar 2014 eine entsprechende SPD-Initiative (Drs. 17/559) im Bayerischen Landtag abwies.

„Mir war es schon immer unverständlich, warum es für Windkraft-Anlagen eine 10-H-Regelung geben soll, bei Starkstromtrassen aber lediglich das Bundesimmissionsschutzgesetz gilt, demnach Stromtrassen rein theoretisch direkt neben Schulen und Kindergärten gebaut werden könnten“, erläutert Adelt und verweist in diesem Zusammenhang darüber hinaus auf seine Pressemitteilung vom 30. Januar 2014. „Es ist daher tröstlich zu wissen, dass die CSU nach durchschnittlich zwei Jahren die guten Vorschläge der SPD aufgreift und als ihre eigenen verkauft.“

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