Weitere Schläge gegen den ländlichen Raum

10. Februar 2016

Enttäuscht reagiert Landtagsabgeordneter Klaus Adelt auf die Entwicklungen und Berichte der letzten Tage aus der Region. „Ob der neue Zuschnitt des Wahlkreises zur nächsten Bundestagswahl, die Schließung der Filialen der Raiffeisenbank Hochfranken West oder der geplante Abbau der Sonntagsleerungen bei Briefkästen im gesamten Landkreis. Dies alles sind weitere Schläge gegen den ländlichen Raum,“ so der Abgeordnete.

Enttäuscht reagiert Landtagsabgeordneter Klaus Adelt auf die Entwicklungen und Berichte der letzten Tage aus der Region. „Ob der neue Zuschnitt des Wahlkreises zur nächsten Bundestagswahl, die Schließung der Filialen der Raiffeisenbank Hochfranken West oder der geplante Abbau der Sonntagsleerungen bei Briefkästen im gesamten Landkreis. Dies alles sind weitere Schläge gegen den ländlichen Raum,“ so der Abgeordnete. Solche Entwicklungen konterkarieren die zahlreichen Bemühungen in der Region zum Erhalt der Lebensqualität vor Ort und sind Wasser auf die Mühlen der Schwarzmaler. Gerade angesichts des demographischen Wandels und der fortschreitenden Alterung der Bevölkerung sind wohnortnahe Angebote von großer Bedeutung. Als Sprecher für kommunale Daseinsvorsorge der SPD-Landtagsfraktion appelliert er erneut an die Staatsregierung: „Seit Jahren spricht man davon, wie wichtig doch die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Bayern sei. Doch die Entwicklungen vor Ort holen diese Versprechungen der Regierung jeden Tag aufs Neue ein.“ Es müssen nun endlich nachhaltige Maßnahmen getroffen werden. Der Nordbayernplan aus dem Hause Söder reiche dabei nicht aus. Gerade angesichts der Tatsache, dass die Mehrzahl der dort erwähnten Maßnahmen bereits vorher feststanden, ist dieser Plan vor allem ein politisches Instrument. „Er dient vor allem Söder selbst in seinem Bestreben nächster Ministerpräsident von Bayern zu werden.“ Die oberfränkischen SPD Landtagsabgeordneten haben erst letzte Woche einen eigenen Oberfrankenplan vorgelegt, der konkrete Forderungen und Lösungen vorstellt. So fordern die Abgeordneten weitere 600 Millionen für Projekte in Oberfranken fließen und die weitere Entschuldung der Kommunen in der Region. Gerade angesichts oben benannter Entwicklungen erhält diese Forderung neuen Nachdruck. „Wir können doch nicht weiter zusehen, wie der ländliche Raum ausblutet. Nun muss endlich gehandelt werden! Geredet haben wir genug!“, so der Abgeordnete, der die Meldungen als weiteren Ansporn versteht.

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