Adelt: „Die Diskussion um die Schließung ist für uns ad acta.“

Bildunterschrift: V.l.n.r.: SPD-Ortsvereinsvorsitzender Stefan Romankiewicz, Gemeinderat Oliver Rabel, Josef Müller, Vizepräsident der Staatlichen Lotterieverwaltung, Haushaltsexperte MdL Harald Güller, MdL Klaus Adelt und Spielbankdirektor Udo Braunersre

17. November 2015

SPD-Politiker überzeugen sich in der Spielbank Bad Steben vom neuen Konzept

Bad Steben – Ob After Work Parties, Django Asül oder Sommerfest – Die Spielbank in Bad Steben ist schon längst nicht nur ein Mekka für Glücksspiel. Auch als Veranstaltungslocation hat sie sich mittlerweile über die Region hinaus einen Namen gemacht. Davon konnte sich am Samstag der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt und sein Landtagskollege, der SPD-Haushaltsexperte Harald Güller persönlich überzeugen, als sie der Spielbank in Bad Steben einen Besuch abstatteten.

Das neue von Spielbankdirektor Udo Braunersreuther entwickelte Standortkonzept kommt gut an. „Die Besucherzahlen entwickelten sich nach dem Tief von 2013 sehr positiv und auch der Umsatz bleibt konstant.“ Damit ließen sowohl er als auch sein Chef, Josef Müller, Vizepräsident der Staatlichen Lotterieverwaltung, keinen Zweifel: „Die Spielbank Bad Steben ist gut aufgestellt, gerade auch dank des Einsatzes der rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Für Adelt ist angesichts dessen die leidige Diskussion der vergangenen Jahre über die Zukunft des Spielbankstandortes Bad Steben vom Tisch: „Die Spielbank ist ein unverzichtbarer Faktor für den Kurort und die Tourismushochburg Bad Steben“ und SPD-Marktgemeinderat Oliver Rabel ergänzte: „Die Spielbank bereichert mit ihrem vielfältigen Angebot das kulturelle Leben des Kurortes ungemein. Vor allem das After-Work-Konzept kommt bei den Leuten sehr gut an.“

Auch der Augsburger Finanzpolitiker Harald Güller war angetan von dem neuen innovativen Konzept in Bad Steben. Der für seine Fraktion zuständige Berichterstatter in Sachen Spielbanken hakte dennoch bei den Verantwortlichen nach, inwieweit gewerbliche Spielhallen und insbesondere die Casinos im benachbarten Tschechien als Konkurrenz gegenüber der einzigen oberfränkischen staatlichen Spielbank empfunden werden.

Konkurrenz seien diese zwar sicherlich, doch andere Standorte hätten damit weit mehr zu kämpfen als Bad Steben versicherten daraufhin beide. Müller legte diesbezüglich großen Wert darauf, dass die Staatliche Lotterieverwaltung dem verantwortungsvollen Spiel oberste Priorität einräumt. „Jeder Gast wird bei uns registriert und wir arbeiten mit von renommierten Suchtexperten konzipierten Präventions-programmen. Wir identifizieren auffälliges Spielverhalten so schnell wie möglich als solches und suchen daraufhin das Gespräch mit den Betroffenen.“ Müller hofft, dass die gesetzlichen Änderungen im Bereich der gewerblichen Spielhallen, insbesondere die Änderung der Spielverordnung im letzten November „positiv regulierend wirken“. Die beiden SPD-Politiker sahen dies genauso. „Wir arbeiten daran den Wildwuchs wieder in den Griff zu bekommen“, versprach in Bezug auf die gewerblichen Spielhallen Güller abschließend.

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